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Der erste Teil der Kill Bill- Filme von Pulp Fiction- Regisseur Quentin Tarantino. Das Resultat ist sehr gut ausgefallen. Die Splattereffekte schocken nicht (wie sie es normaler Weise in einem Splatterfilm getan hätten), die Schauspieler spielen allesamt sehr gut und diese lange Samuraischwert- Kampfszene ist absolut der Hammer. Die Schauspieler machen allesamt ihren Job sehr gut (vor allem Lucy Liu als böse chinesische Meuchelmörder- Anführerin). Die Dialoge sind wie gewohnt unterhaltsam (was außer Quentin Tarantino ja nur Sergio Leone schafft) und stehen hier im Vordergrund. Als Actionfilm ist dieser Streifen absolut nicht zu bezeichnen, da es nur zwei Actionszenen hier gibt, die sind aber nicht harmlos, sondern äußerst splattrig. Der Humor kommt hier nicht zu kurz, wie Uma Thurman all die Leibwächter niedermetzelt und anschließend sagt, dass jeder das behalten kann was er noch dran hat (ein Lächeln konnte ich mir nicht verkneifen) ist äußerst nett gemacht. Dass man hier Bills Gesicht nicht sieht ist sehr positiv zu bewerten, da so die Phantasie angeregt wird. Allerdings nur bis man Teil 2 sich ansieht, denn da bekommt man Bills Gesicht gerade zu auf dem Präsentierteller serviert. Die Musik von Robert Rodriguez ist sehr angenehm und hilft auch über manch langatmige Szene drüber hinweg. Die Kulissen sind sehr bunt, vor allem in diesem japanischen Restaurant. Die Splatterszene ist sehr gut ausgearbeitet (da hier sehr viel Blut fließt, ist diese Szene auch sehr unrealistisch komisch, das Blut fließt in übertriebenen großen Fontänen aus den Körpern). Wer hier einen Samuraischwertfilm ala Hollywood erwartet, der ist hier nur teilweise bedient, da hier größtenteils auf Dialoge gesetzt wird. Kill Bill Vol. 1 ist dennoch der actionreichere Teil von beiden, da Teil 2 noch mehr aus Konversationen besteht als aus Action. Teil 1 ist ein sehr unterhaltsamer Film, der sehr gut unterhält und auch gleichzeitig durch Dialoge nicht irgendwie langatmig oder langweilig wirkt. 9/10 Punkte.

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