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Amerikas Gehirn "Quentin Tarantino" brachte 2003 seine Geschichte zum Vengeance Film bei. Mit Kill Bill Vol.1 konnte er sein vorherigen Werke Reservoir Dogs und Pulp Fiction zwar nicht übertrumpfen, jedoch hat er einen sau coolen durchgestylten mit einer wunderbaren Kameraführung versehenen Vengeance Streifen abgelegt. Von Asiatischen Filmen wie Lady Snowblood "Blizzard from the Netherworlds" und Lady Snowblood "Love Song of Vengeance" und anderen inspiriert flexte er sich ein völlig abgefahrenes Actiongemetzel was seines gleichen sucht. Perfekt strukturiert macht sich Uma Thurman auf die Suche nach ihren Peinigern.
Unzählige Schläge und Tritte sowie eine Kugel aus einer 45ger konnten sie nicht stoppen. Nichts vermag sich jetzt noch in ihren Weg zu stellen.

Die verschiedenen Charaktere werden immer sehr schön ins Bild gerufen und durch eine kleine Vorgeschichte wie bei Oren Ishi (Lucy Liu) zu sehen mit einem Comic eingeleitet. Die Dialoge sind cool wie nie zu vor, könnten aus einem Comic stammen.

Auf Grund der schlimmen Vergangenheit von "Black Mamba" (Uma) kann man Kill Bill nicht gerade als Komödie abstempeln. Doch im wunderbaren letzten Teil des Streifens: Ja, in diesem wunderschönen Bad aus Blut, Knochen, Körperteilen welches perfekt gefilmt und in einer Farbpracht dargestellt wie wir sie nur aus Big Fish kennen, dreht Tarantino völlig ab und pisst der Zensur voll auf die zwölf. Hier wird zerhackt, zerteilt, geschunden bis der letzte von hunderten gefallen ist.

So kämpfen nur Samurai Krieger! Absolute Härte...

Musikalisch ist dieses Hardcore-Gemetzel und der gesammte Film sehr gut ab und an mit merkwürdigen Sitcom Geräuschen unterlegt, was den ein oder anderen zum schmunzeln bewegen wird! Von daher gerät diese Monsterschlacht etwas ins lächerliche. Aber nicht unbedingt negativ, denn es ist so einzigartig und ungesehen umgesetzt, dass man sich dem Blut nicht mehr entziehen kann. Das ist Vengeance!!!

Starke 9 Punkte

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