Review

Inhalt

Nach vier Jahren im Koma erwacht eine junge Frau, die von allen nur "die Braut" genannt wird. Diesen Namen trägt sie aufgrund dessen, dass sie bei ihrer Hochzeit, die in einem Massaker endete als einzige überlebt hat.

Fortan schwört die Meisterkämpferin Rache an ihren Peinigern, die nicht nur ihren Ehemann, sondern auch ihr ungeborenes Kind auf dem Gewissen haben. Um niemanden auszulassen fertigt sie eine Todesliste an, dessen Ende Drahtzieher Bill ziert. Die Braut zieht los und kennt in ihrem Unzügelbahren Hass keine Gnade.

Kritik
Dem Zuschauer wird hier eine wahre Bilderflut geliefert, die niemals langweilig wird. Gleich zu Beginn werden wir in die Handlung hineingeworfen und wir sehen, wie einer Frau in den Kopf geschossen wird.

Natürlich ergeben die Bilder erst einmal keinen Sinn, doch die Aufklärung folgt ziemlich schnell. Dazu wird sie jedoch immer ansatzweise aufgeführt. Es wird auf relativ unterschiedliche Weise vorgegangen.

Die Handlung ist in Kapitel unterteilt, die manches Mal sogar als Zeichentrick dargestellt werden, weil sie mit wahren Darstellern zu brutal gewesen wäre. Demnach wirken die Figuren zwar ein wenig befremdlich, die Umsetzung auf diese Weise ist jedoch verständlich.

Auch sonst hat der Film viel zu bieten, allen voran die hervorragenden Kampfchoreographien. Manches Mal ist der Film aber auch schon sehr krass und zeigt abgetrennte Gliedmaßen von einer zur nächsten Seite fliegen.

Das ist eben ein typischer Tarantino Film, der selbst am Ende noch die Spannungsschraube erwartungsvoll hoch anzieht. Er baut die Spannung nicht nur im Kopf des Zuschauers auf(man sieht in der Endeinstellung eine junge Frau, der gewisse Gliedmaßen abgetrennt wurden, nur weiß man nicht welche) - zudem wird auch noch erwähnt, dass das Kind der Braut gar nicht tot ist.

Die starken Gegner wirken niemals langweilig und es ist wirklich spannend mitzufiebern, auf welche Weise nun der nächste Feind zu kämpfen vermag.

Fazit
Ein wahres Meisterwerk, das seinesgleichen sucht

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