Review

Wenn man mal wieder einen Film zum "Kinnlade runterklappen" sehen will - dann sollte man sich "Kill Bill" ansehen. Das letzte mal wo ich mit einem
"sowas von geil" - Gefühl aus dem Kino gekommen bin, war, als ich während der Zivizeit "eXistenZ" und danach den ultimativen Burner "Fight Club" gesehen habe.... und just dieses Gefühl erlebe ich gerade - so wie ich eben "Kill Bill" erlebt habe. Erleben ist der richtige Ausdruck, denn Tarantino hat in den 6 Jahren Schaffenspause nichts von seiner Coolness Filme zu drehen eingebüsst.

Die Symbiose aus der darstellerischen Leistung Uma Thurmans als gerichtete und richtende "Braut, der kleinen Nipponschnitte aus "Battle Royal" die hier fast noch ein wenig sadistischer rüberkommt, einem Drehbuch das wieder mal gespickt mit Zitaten und Insidergags ist, der stimmige OST und der raffinierten Schnittfolge - insbesondere beim Showdown - lassen den Film zu einem Erlebnis werden. Ein Leinwanderlebnis seinesgleichen; jedoch anders als Tarantinos frühere Werke - wie immer jedoch unverwechselbar von der Handschrift des Meisters gezeichnet. Was einen besonders überrascht - die Wucht der Brutalität des Filmes. Ich würde lügen würde ich sagen dies ist nicht der "böseste" Film von ihm...Uma Thurman mit dem Samuraischwert muss man einfach gesehen haben, da kann selbst der "Versus"-Kämpfer einpacken! :-)
Man kann in Superlativen schwelgen, man kann stundenlang von diesem Film erzählen. Wahrscheinlich können andere - mehr noch als ich - die Geschichte besser erzählen...jedoch sei Euch Lesenden gesagt: macht Euch ein eigenes Bild: seht den Film...bekommt dieses Gefühl im Bauch...und dann...knirscht die Zähne und wartet auf die Fortsetzung, die ich - mehr denn als je- so schnell wie möglich beiwünsche wie bei keinem anderen Film!!!

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