Review

Eine gewaltige Verbeugung vor dem alten asiatischen Kino.

"Die Braut" ist Mitglied einer Gruppe, die aus den weltbesten Killern besteht. Ihr Chef Bill ordnet an, sie an ihrer Hochzeit zu töten. Doch "Die Braut" überlebt das Attentat und liegt aber dafür 4 Jahre im Koma. Als sie aufwacht, schwört sie Rache, die sie nach Japan führt...

Der Film klaut Szenen, Musik, Charaktere und sogar Teile der Geschichte aus "Lady Snowblood", den "Lone Wolf and Cub"-Filmen, den alten Klassikern der Shaw-Brother-Studios, "Master of the Flying Guillotine" und letztenendes auch aus den Filmen von Sergio Leone, Dario Argento und Lucio Fulci. Das geht sogar soweit, dass asiatische Filmgrössen wie Sonny Chiba oder Gordon Liu Chia Hui in diesem zusammengeklautem Film mitspielen. Schlussendlich ergibt das ein Eastern-Swordsplay-Action-Splatter-Gialli-Western-Cocktail, der sich "Kill Bill: Vol. 1" nennt und unglaublich gut unterhalten kann.

Der Film strotzt nur so von Filmzitaten, Referenzen, vielen bekannten Gesichtern (Uma Thurman, Lucy Liu, Michael Parks, Daryl Hannah, Chiaki Kuriyama, die schon erwähnten Sonny Chiba und Gordon Liu Chia Hui), makabren Humor, ästhetischen und atemberaubenden Kämpfen, übertriebener Gewalt (insbesondere in der Japan-Fassung), toller Optik und atmosphärischer (geklauter) Musik.

Fazit: Quentin Tarantino hat den Film nicht neu erfunden, kann aber mit "Kill Bill: Vol. 1" von sich behaupten, dass er ein grosser Kenner des asiatischen Kinos ist und dies auch grossartig dem Zuschauer vermittelt. Ansehen!

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