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'Kill Bill: Vol. 1' ist die Hommage des Regisseurs Quentin Tarantino an die auch 'Eastern' genannten Kampfsportfilme aus dem fernen Osten in den 70er Jahren.

Der Film hat definitiv unglaublich choreographierte Fights, leider verliert Quentin Tarantino durch die Menge an Kämpfen die Handlung etwas aus den Augen. Entschädigt wird der Zuschauer aber durch eine Uma Thurman ist absoluter Bestform. Wie sie das Samurai-Schwert schwingt, ist aller Achtung wert.

Die übrigen Schauspieler reichen bei Weitem nicht an Uma Thurman heran. Vor allem Lucy Liu ist für mich nicht die Idealbesetzung von Cottonmouth. Aber da scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Gefreut habe ich mich über den Auftritt von Sonny Chiba, den ich schon immer gern gesehen habe.

Wer Probleme mit Blut hat sollte den Film definitiv nicht schauen. Da tobt sich Quentin Tarantino wieder so richtig aus - für meinen Geschmack zu viel. Auch wenn klar ist, dass der Körper sehr viel Blut verliert, wenn ganze Gliedmaßen abgehackt werden.

Mir persönlich ist das aber alles zu viel. Da lehne ich mich lieber zurück und sehe mir 'Jackie Brown' oder 'Pulp Fiction' an.

Für mich der schwächste Tarantino-Film bisher.

8/10.

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