Review

Kill Bill Vol. 1 ist auf eine wunderschöne Weise alles, was ich mir nur für einen Film dieses Genres wünschen könnte.

Kampfchoreografie in Perfektion, unterlegt mit bombastischem und doch manchmal subtilem Soundtrack. Dazu kommen eine wirklich interessante Geschichte ohne 0815-Aufbau oder japanische Klischees, sodass eine tatsächliche Bindung zum Helden aufgebaut werden kann.

Die Kameraarbeit und das Setdesign können in jeder der 110 Minuten Laufzeit total begeistern, was sich vor allem aufgrund des völlig fehlenden Schnittmassakers, das in der Filmlandschaft mittlerweile leider gang und gäbe ist, so anfühlt. Auch die grob gezeichneten Anime-Zwischensequenzen, die stilistisch passend die emotionale Hintergrundgeschichte der Antagonistin erzählen, haben sehr zur Ästhetik des Films beigetragen. Generell hat der Film trotz offenen Endes ein stark positives Gefühl bei mir hinterlassen, gerne mehr davon!

Untertitel empfehle ich übrigens sehr, da die Hälfte der Dialoge auf Japanisch ist.




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