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Seit OPEN WATER waren Schiffbrüchige nicht mehr dermaßen schutzlos den Haifischen ausgesetzt. Zusätzlich sollen Traumata und Phobien der 5 Damen für Drama sorgen. Doch letztlich ist es nur ein weiterer Film darüber, wie wohlhabende junge Menschen durch ihren Hochmut in Bedrängnis geraten. Sehr oft schon wurde in den letzten paar Filmjahren der paradiesische Urlaub zum Hai-Alptraum und Akteure mussten bis zur völligen Erschöpfung im Ozean planschen. Darum bestreitet SOMETHING IN THE WATER keinerlei neue Wege, ist einfach nur mehr von dem, was wir bereits von woanders her kennen, grundsolide und schön fotografiert, aber eben arg vorhersehbar. Auch im kleinen, aber feinen Kreis der ernst aufgemachten Shark-Survival-Thriller reicht das inzwischen nicht mehr aus und da muss eine Schippe draufgelegt werden.