Review

Auf einer einsam gelegenen Insel steht eine Festung, die zu einem sadistischen Frauengefängnis umfunktioniert wurde. Viele Frauen, die dort sitzen, sind unschuldig oder haben schreckliche Schicksale hinter sich. Doch ihre Stunde ist gekommen, als 3 der Frauen einen Ausbruchsversuch starten. Es beginnt eine Treibjagd durch den Dschungel.

Auch wenn der Film eine 18er Freigabe hat und hier in der Kategorie Sex eingestellt ist, ist Women Behind Bars reiner Softcore. Tiefere Einblicke in die feminine Anatomie sind nicht mit dabei. Dafür ist es mal wieder lustig, was die Damen zu der Zeit so in der Bikini Zone an wildwachsenden Hecken spazieren tragen.
Hauptverbrecher des Films ist mal wieder Jess Franco, logisch das seine Ehefrau Lina Romay dabei ist und den Knastkittel lupfen darf. Auch die Ruine, die hier den Knast mimt und vermutlich eher eine alte Festung darstellt, dürfte vielen die schon mal Franco Filme gesehen haben äußerst bekannt vorkommen und sei es nur aus eigenbeteiligten Werken wie Angel of Death 2 o.ä..
Über die Geschichte an sich kann man nicht meckern, denn im Grunde gibt es gar keine. Zudem ist recht deutlich zu erkennen, daß man hier mindestens zwei Filme zusammengeflickt hat, denn einige Akteure haben schlicht keinerlei Interaktion miteinander und auch das Filmmaterial weist einige Unterschiede auf.
Wie gesagt, von einer Story ist kaum eine Spur. Mal dürfen ein paar der Hasen eine Flucht antreten, dann ist wohl ein Israeli Scharfschütze hinter dem Nazi-Gefängnisdirektor her oder eines der Mädels verfaßt anonym einen Beschwerdebrief, aber im Grunde haben wir eine reine Fleischbeschau, bei der sämtliche beteiligten Damen mal immer wieder aus den Klamotten fahren dürfen, was aber nicht bei allen Darstellerinnen eine optische Freude auslöst.
Tja, was soll man jetzt von so einem Werk halten. Als wirklichen Film kann man ihn kaum bezeichnen, als Wichsvorlage ist das Ding zu zahm und selbst als Trashfan wird man hier wenig Vergnügen heraus ziehen können. Der Streifen liegt eigentlich nur schwer im Magen und wenn man nicht gerade zum Fanclub von Lina Romay oder Monica Swinne (gibt es sowas?) gehört, kann man den Film getrost links liegen lassen.
1/10

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