Eine Schmugglerin, die von ihrer ehemaligen Freundin für eine Verräterin gehalten wird, will in ihrer alten Heimat eine neue Schmugglerroute aufbauen. Beide Frauen brauchen einander, trauen sich aber nicht über den Weg.
Koreanisches Kino läuft inzwischen auf sehr hohem Niveau und man kann sicher bedenkenlos reinschauen. Allerdings trifft mugglers trotz einiger Vorzüge einfach nicht meinen Nerv.
Handwerklich werden hier einige tolle Aufnahmen geliefert. Vor allem die Unterwasserwelt wird sehr schön eingefangen. Und auch die Darsteller:innen liefern solide ab.
Allerdings ist die Story nicht in der Lage, zu packen, was vielleicht an den Hauptfiguren liegen mag, denn keine der Damen lädt zu besonderen Sympathien ein. Vor allem aber dümpelt die Story so langsam vor sich hin, dass sich die schon die erste Stunde des überlangen Films zieht wie Kaugummi. Schöne Bilder allein machen das nicht wett. Und da die Story selbst auch noch keine nennenswerten Reize bietet,hat mich der Film nicht über die Laufzeit halten können.
Nach gutem Start flacht der Meeres-Gauner-Krimi stark ab. Nach einer Stunde abgebrochen. Viel zu lang geraten und daher sehr langatmig und langweilig.