Review

iHaveCNit: Monkey Man (2024) – Dev Patel – Universal

Deutscher Kinostart: 04.04.2024

gesehen am 13.04.2024

Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 11 – Reihe 16, Platz 22 – 21:15 Uhr

Für Freunde des gepflegten Action-Kinos gibt es aktuell noch „Monkey Man“ in den Kinos, bei dem sich um das Spielfilmdebüt des Schauspielers Dev Patel handelt. Mich hat der Film interessiert und ich war gespannt was mich hier erwarten könnte.

Ein junger Mann namens Bobby verdingt sich mit Untergrundkämpfen, damit er über die Runden kommen kann. Doch Bobby hat eine Mission. Rache an den Verantwortlichen zu üben, die sein Heimatdorf niedergebrannt und seine Mutter getötet haben. Hierzu schleußt er sich als Mitarbeiter in einer Küche eines Etablissements ein, in dem auch die Verantwortlichen zu den Stammgästen gehören.

„Monkey Man“ ist ein mutiges Spielfilmdebüt von Dev Patel geworden. Das, was vordergründig so etwas wie ein indischer John Wick anmutet, mag zwar ein knackiger, blutiger Rache-Action-Thriller sein, der dazu bis auf ein wenig Unübersichtlichkeit und Hektik in seiner Action durchaus so etwas wie eine inszenatorische Ästhetik zu bieten hat. Doch er hat sich mehr zur Aufgabe gemacht. In der Symbolik seiner Geschichte orientiert er sich stark an den Mythen um die hinduistische Gottheit Hanuman und selbst wenn der Film in einem fiktiven Mikrokosmos einer Metropole namens Yatana stattfindet, so lässt sich die eingebettete Gesellschaftskritik durchaus auf Indien anwenden und spiegeln. Klar mag der Film damit vielleicht etwas überfrachtet und unentschlossen wirken, jedoch hat er durchaus etwas Eindruck schinden können.

„Monkey Man“ - My First Look – 8/10 Punkte





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