Review

Das Beste am Film ist in der Tat noch das Filmplakat. Da hatte ich mir angesichts der teils euphorischen Bewertungen mehr erwartet. Vielleicht lag die Enttäuschung aber auch daran, dass ich kein Fan von Slasher-Filmen bin. Halt immer das Gleiche: Irgendein Irrer metzelt alle ab, bis er am Ende drauf geht.

Ungewöhnlich ist hier der Inszenierungsstil, und auch nur deshalb schafft der Film grad so die 4 Sterne-Schwelle. Im tristen 4:3-Format folgt die Kamera dem Bösewicht nüchtern, fast dokumentarisch. Eben so, als hätte man einen Reporter abgestellt, der mit der Kamera immer draufhält. Handlung gibt es natürlich keine. Marsch durch den Wald, jemanden ermorden, Marsch durch den Wald, jemanden ermorden, und so weiter. Todlangweilig! Ausser die Gore-Fans, denn die haben was zu bestaunen. Splatter gibt es hier genug, im Falle der Tötung der Blondine an der Klippe sogar einen absurd-komischen Moment.

Wer also auf Metzelorgie ohne Sinn und Verstand steht, der darf sich diese Arthouse-Variante gerne mal anschauen, der klassische Filmfreund wird bitter enttäuscht werden.

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