iHaveCNit: I.S.S. (2024) – Gabriela Cowperthwaite – Universal
Deutscher Kinostart: 18.07.2024
gesehen am 18.07.2024
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 5 – Reihe 13, Platz 15 – 19:30 Uhr
Vermutlich hat das aktuelle und noch kommende Filmangebot im Kino dazu geführt, dass man sich dachte, es sei eine gute Idee, etwas weiteres science-fiction-lastiges ins Kino zu bringen. Zumindest war ich sehr interessiert, als ich den Trailer zu Gabriela Cowperthwaites „I.S.S.“ im Kino gesehen habe und feststellen konnte, dass mein Interesse berechtigt war.
Die Wissenschaftlerin und Astronautin Kira Foster kommt als neues Besatzungsmitglied an Bord der I.S.S. an, damit sie dort das Team um die amerikanischen Astronauten Gordon und Christian sowie den russischen Kosmonauten Nikolaj, Aljosha und Veronika unterstützen und ihre wissenschaftlichen Arbeiten an Bord durchführen kann. Die Besatzung der I.S.S. nimmt jedoch kurz nach Kiras Ankunft Notiz davon, dass es sichtbare Lichtblitze auf der Erde gibt. Mit dieser unklaren, unsicheren Situation im Hintergrund erhalten beide Seiten von der Erde jeweils einen gleichlautenden Befehl, der zu Spannungen und Konsequenzen innerhalb der Besatzung führt.
Mit 96 Minuten ist „I.S.S.“ ein vielleicht eine Spur zu kurzer Thriller geworden, der als Kammerspiel die Situation einer weltweit unsicheren und unklaren Kriegssituation zwischen der amerikanischen und russischen Seite und ihren Einfluss auf die I.S.S. zeichnet. Zwischen milde aufkommender Spannung und feinen Spannungsspitzen kommt ein durchaus klaustrophobische Stimmung und Atmosphäre auf, die die Spannung und das immersive Gefühl an Bord der I.S.S. unterstützt. Die bekanntesten Gesichter aus dem 6-köpfigen Ensemble sind hier die oscar-prämierte Ariana Debose, Pilou Asbaek und Chris Messina neben John Gallagher Jr, Masha Mashkova und Costa Ronin.
„I.S.S.“ - My First Look – 7/10 Punkte