Review

(Spoilerfreie Rezension) 

Zur Grundstory:

Die junge Amerikanerin Cecilia hat sich für den frommen Weg entschieden und möchte Nonne werden. Es verschlägt sie in ein abgelegenes Kloster in Italien, welches als Endstation für alte und kranke Nonnen dient, quasi bevor diese ihre letzte Reise antreten. Cecilia soll sich um diese Nonnen kümmern, wird anfangs auch freundlich empfangen und gut als Novizin aufgenommen. Aber nach und nach häufen sich mysteriöse Vorkommnisse und die heile bzw heilige Fassade beginnt immer mehr zu bröckeln. Als Cecilia bemerkt, was wirklich hinter den Klostermauern vor sich geht, ist es schon längst zu spät. 

Meine Meinung:

Der Film gefiel mir, trotz ein paar Schwächen, ganz gut. Sehr positiv anzumerken ist, dass er zum einen eine sehr vielschichtigere Story offenbart als der Trailer vorerst suggeriert hatte, zum anderen ist er vom Handlungsablauf und vom Look eigenständiger und leicht etwas anders als die typischen Blumhouse/James Wan Filme, die zwar gefühlt das Horrorkino dominieren aber auch fast immer nach demselben Schema ablaufen. Handwerklich super gemacht und sehr schön gefilmt, dass starke Atmosphäre aufkommt. Nur schade, dass der Film immer mal wieder Hinweise in die Handlung streut, die nicht weiter bzw. zuende geführt werden. Da hätte ich mir schon mehr Auflösung gewünscht. Ein paar stimmige Sequenzen hätte der Film auch gerne etwas in die Länge ziehen dürfen - oft waren mir diese zu schnell vorbei, noch bevor er so richtig creepy wurde. Die 18er Freigabe finde ich angemessen, da schon einige krasse Szenen zu bieten hat, wo man als Zuschauer schon fast "mitleidet".

Fazit: Stimmungsvoller Horror mit guter Story, der eine ganze Menge richtig macht und nur wenig verkehrt. 8 von 10 Punkten. 

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