Review

BECK hat immer einen sozialkritischen Touch - so auch in dieser extrem spannenden Episode um brutale Morde im Tunnelsystem der U-Bahn.

Die Liebesgeschichte um den Hauptdarsteller und seine Kollegin wird ebenfalls storytechnisch weiterentwickelt - mit allen Höhen und Tiefen. Nur Gunvald hat diesmal wenig zu tun - diese wichtige Rolle wird hier stark verschenkt und zur Überflüssigkeit degradiert (schade!).

Fazit: Eine der besten Folgen, die ich bisher gesehen habe. Die kritischen Ansätze zur Computerspiel-Thematik sind vorhanden, werden dennoch allzu polemisch und reisserisch umgesetzt. Gerade hier werden nur die oberflächlichen Zuschauer einer "Stammtisch-Runde" oder eines "Kaffeekränzchens" bedient und befriedigt, für die PC-Zocker eh abgestempelt sind.

Trotzdem sehr mitreisswend inszeniert!

Die Nebendarsteller (allen voran die Schauspielerin, die Annika verkörpert) agieren immer über dem TV-Standard.

Eines noch ... warum wird diese sehenswerte Serie im sehr späten Nachtprogramm "verbraten" ??? Dies ist für mich völlig unverständlich.

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