Wer den Titel dieses Machwerkes liest erwartet vielleicht einen Splatterfilm, in dem ein paar Menschenfresser ihren Job erledigen.
In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen abstrusen Science Fiction Film aus deutschen Landen. In naher Zukunft tobt ein Kampf der 2 letzten verbliebenen Fernsehsender. Der so genannte "Oktoberkrieg" wird entscheiden, welcher auf Sendung bleiben darf. Denn ein totalitäres Regime hat beschlossen, nur noch einer Anstalt Senderecht zu erteilen. Alle Mittel sind Recht und so bastelt man an immer abstruseren Formaten. Inmitten all diesem gerät die Analystin Emma in ein intrigantes Spiel zwischen den Sendeanstalten, dem Nationalen Sicherheitsdienst und einigen Aliens.
Hätte eine schöne Satire über die Medien und ihre Methoden, Zuschauer zu gewinnen, werden können. Aber die Geschichte ist zum einen so abstrus inszeniert, dass sich schon nach einigen Minuten gepflegte Langeweile breit macht. Auch die Darsteller sind teilweise grausam. Allen voran Minh-Khai Phan-Thi. Wer kam auf die Idee, dieser Frau eine Filmrolle zu geben? Sie spielt künstlich und unglaubwürdig. Der Rest ist auch nicht viel besser. Vielleicht soll das alles einen Trash-Charakter schaffen; doch dafür nimmt sich der Film viel zu ernst.
So vergehen die 90 Minuten; man wartet auf das Ende. Der gesamte Film ist unspektakulär, mit aufgesetzten Dialogen und schauspielerischem Unvermögen versetzt. Zwar hat der Film 2 oder 3 gute Stellen, die auch etwas witzig sind, aber alles in allem ... ich fand's grausam. 2/10