Im Pazifischen Ozean stürzt ein Passagierflugzeug ab und versinkt. Mit an Bord die Tochter des Gouverneurs von Kalifornien, ihr Bodyguard und Freunde. Zusammen mit einem kleinen Mädchen und ihrer Oma beginnt ein Kampf ums Überleben, denn die das Wrack umschwärmenden Haie stellen nicht die einzige Bedrohung dar.
Haifilme üben eine faszinierende Anziehungskraft aus. Nicht nur auf mich, scheint mir, denn seit Jahren werden immer neue nachgeschoben. Dass bei der Menge inzwischen der überwiegende Teil Schrott ist, liegt in der Natur der Sache. Erfreulich ist, dass No Way Up nicht zu diesen Gurken zählt, allerdings sind die Haie hier genau genommen auch nur schmückendes Beiwerk für einen fast klassischen Katastrophenfilm.
Es beginnt direkt am Flugplatz, wo uns die meisten der relevanten Personen vorgestellt werden. Recht zügig geht's auch schon ins Flugzeug, wo dann nach kurzer Charakterisierung auch der Arsch des Films schnell auszumachen ist. Bis zum Abtauchen dauert nicht lang und kurz darauf schauen auch die ersten Haie auf ein Hallo vorbei, wobei sie sich insgesamt noch eine ganze Weile dezent im Hintergrund halten und so richtig erst im letzten Drittel zuschlagen. Zuvor sind sie die diffuse Bedrohung, die die Überlebenden in ihrer Luftblase im Flugzeug hält. Guter Rat ist da teuer, doch gänzlich untätig bleibt man zum Glück nicht.
Nun ist nicht alles Gold was glänzt, denn ein paar mehr Überlebende für 2-3 weitere Haiattacken hätte es schon geben dürfen, immerhin werden die Beißer uns höchst prominent auf dem Poster präsentiert. Aber immerhin sind Score und Tricks ganz okay geraten und die Story taugt genug, um etwas Spannung aufkommen zu lassen.
Der Cast spielt weitgehend solide, zumindest sind keine Totalausfälle zu verzeichnen und Colm Meaney kann's ja eh.
Tauglicher Katastrophen-Hai-Genre-Mix. Hätte ein bisschen mehr Biss vertragen können, kann man aber gut schauen.