Review

iHaveCNit: Sting (2024) – Kiah Roache-Turner – Studiocanal

Deutscher Kinostart: 20.06.2024

gesehen am 25.06.2024

Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 2 – Reihe 16, Platz 14 – 20:15 Uhr

In der Festival-Nachlese des letzten Fantasy Filmfest Nights Ende April, dass ich aus diversen Gründen nicht besuchen konnte, habe ich mir dennoch einige Filmtitel notiert, die ich aus dem Programm gerne nachholen möchte, sobald sie in die Kinos kommen. Wie unter anderem Kiah Roache-Turners „Sting“. Klar könnte einem bei dem Aussprechen des Filmtitels die Stimme des Wrestling-Kommentators Tony Schiavone in den Kopf kommen bei seinem legendären Ankündigen der gleichnamigen Wrestling-Legende, der Anfang des Jahres seine Karriere beendet hat, aber bei „Sting“ handelt es sich nicht um eine filmische Biographie, sondern ein entspanntes, kompaktes Creature Feature mit 8 Beinen.

Ein Wohnhaus mit mehreren Wohnparteien irgendwo in New York. Eingeschneit und von der Außenwelt leicht abgeschnitten schlägt ein kleiner Stein aus dem All ins Haus ein, der sich als Ei entpuppt, aus dem eine kleine Spinne schlüpft. Die junge, in einer Patchwork lebende Charlotte nimmt sich dieser Spinne an. Noch ahnt sie nicht, welche Folgen ihre Pflege der Spinne haben wird und wohin sich der tödliche Hunger der Spinne entwickelt.

Sehr kompakt mit 92 Minuten serviert uns „Sting“ ein etwas untentschlossenenes Creature Feature, dass sich nicht ganz entscheiden kann, ob es nun eher harmlos oder blutig und fies sein möchte. Dennoch haben mir ein Teil der gebotenen Effekte gut gefallen und die Darstellung einiger sehr skurriler, absurder und sehr oberflächlich und unsympathisch dargestellte Bewohner des Hauses ergibt ein doch recht unterhaltsames Ensemble, dass vor allem wenn man den Film weniger als sein Potential nicht ganz ausnutzendes Patchwork-Drama und mehr als Horror-Komödie betrachtet sehr unterhaltsam und witzig sein kann.

„Sting“ - My First Look – 6/10 Punkte





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