Review

Not so Power Ranger

Eine junge Parkrangerin taucht ab in einen grün-braunen Alptraum aus vermissten Mädchen, Verschwörungstheorien und angedeutet ihren eigenen Traumata aus der Vergangenheit - und der Zuschauer sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...

Es liegt in der Natur der Sache

Kaninchen und Abgründe, Steine und Zelte, Tannen und Traumata, Anweisungen und Alpträume. Trotz seiner hochwertigen Umsetzung und ein paar sowohl harten als auch gruseligen Momenten war das für mich nur ein Snack. Ein Abdriften ins Verrücktwerden oder im besten Fall ein Verarbeiten von Schuld und Verlust - jedoch nur das. Nicht mehr, nicht tiefer, nicht fühlbarer. Daraus machen andere, bessere Filme eine zwanzigminütige Phase oder Sequenz, wenn es hoch kommt. Hier wirkt es gestreckt und ziellos. Eine Spirale aus Wald, Wiesen und Wahnsinn - die sich jedoch abnutzt. Schneller als den Machern lieb sein sollte. Fiktion, Paralleldimension, Jenseits, Fiebertraum, Crazyness, etwas Lynch und Wald-"Silent Hill" verschwimmen - und zurück bleibt eine Pampe, die einem ehrlich gesagt recht egal ist. Kaum Fallhöhe, kaum Connection. Irgendwie nur mind games mit zu wenig Fleisch an den Knochen. I don't understand what's happening. And I don't care.

Nationalparkschnarcher

Fazit: eigentlich sind Atmosphäre, Hauptdarstellerin und Mysterium anfänglich gar nicht übel... und doch verliert man umso weiter es gen Abgrund und Wahnsinn geht mehr und mehr und mehr Interesse, Anschluss, Neugier. Zumindest ging es mir so. Daher verfehlt "Lovely, Dark, & Deep" seinen Zweck. Trotz ein paar Gänsehautstellen und feinen Landschaften. Die Nationalparks in den Staaten sind schon ihre eigene Welt...

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