Ein Traum ist für Luke McNamara wahr geworden: Er hat eine Einladung zu dem berühmtberüchtigten Geheimclub "The Skulls" des noblen New Haven College. Im Gegensatz zu seinen reichen Klassenkameraden hat sich Luke den Zutritt zum College durch hartes Lernen verschafft. Seine Mitgliedschaft bei "The Skulls" garantiert ihm nicht nur einen Platz an der Seite der Superreichen, sie öffnet ihm auch die Tür zu einer exzellenten Anwaltsausbildung. Seine Freunde hingegen warnen Luke vor den gefährlichen Machenschaften des Clubs. Doch ohne Erfolg. Gerade als Luke glaubt, sein Leben könne nicht besser verlaufen, muss er feststellen, dass der mächtige Geheimbund nicht nur Gutes im Schilde führt.
So ganz fiktiv ist die Story von Skulls nicht, tatsächlich gibt es den Skulls and Bones Bund, dem viele führende Personen bis hin zu US Präsidenten angehören. Allerdings wird hier ein wenig übertrieben, der Bund hat eine enorme Machtfülle und jeder der diesem elitären Club beitritt bekommt mal eben ein nettes Geldgeschenk nebst schicken Sportwagen gestellt. Der junge Luke ist hier auserkoren in diese Yuppie Organisation einzutreten, merkt jedoch schnell das hier nicht alles wirklich koscher ist.
Um den Geheimbund eben geheim zu halten, schrecken die Mitglieder auch vor Mord nicht zurück, was sein vormals bester Kumpel zu spüren bekommt, als er einen Artikel über die SKulls publizieren möchte. Leider wird die Geschichte recht dröge präsentiert. Action gibts bis auf eine Autoverfolgung so gut wie gar keine, der Film gibt sich hier sehr dialogbetont. Auch die Darsteller waren recht austauschbare Allerweltsgesichter, die bis auf Craig T. Nelson als fieser Skulls Chef wenig Eindruck hinterlassen. Bleibt eine typische DTV Produktion, die erstaunlicherweise sogar zwei Sequels nach sich zog.
5/10