Basierend auf einem Roman von Daphne du Maurier, bekommt man unter der Regie von Nicolas Roeg, mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen" aus dem Jahre 1973, eine Mischung aus Mystery/Thriller und Drama geboten, der auch heute immer noch zu fesseln weiss. Der Film schafft es ohne blutige Mordszenen auszukommen, sieht man mal ab vom Ende des Filmes, wo dann doch etwas Blut zu sehen ist. Er kann vor allem durch eine wunderbare und bedrückende Atmosphäre punkten. Die doch recht ruhige Erzählweise wirkt auf den ein oder anderen Zuschauer von heute, eventuell ziemlich langweilig. Aber durch die wunderbare Location von Venedig, die eine einzigartige Gruselatmosphäre zu bieten hat, weiss dieser Film zu glänzen. Die verschlungenen und dunklen und engen Gassen, und die Wasserkanäle, erzeugen eine einzigartige Atmosphäre und eine faszinierende Grundstimmung. Dazu noch die außergewöhnlichen Darsteller Sutherland und Christie, machen den Film zu etwas besonderem. Donald Sutherland, der hier im Film einen Mann spielt der das zweite Gesicht hat, aber die Vorzeichen für sein eigenes Unglück nicht erkennt bzw falsch deutet, spielt diese Rolle wirklich beeindruckend. Ein Film den man aber mögen muss und wo sich wohl nicht jeder mit anfreunden kann. Die Story enthält jetzt keinen roten Faden und wirklich viel passiert jetzt auch nicht, was auf eine Spannende Geschichte hoffen läßt. Es ist vor allem die Atmosphäre und die tolle Locations Vendig, die den Film so einzigartig macht. Mir hat es gefallen, ein Meisterwerk was auch nach dem x-ten mal, mir immer wieder Spaß macht, ihn mir anzuschauen.