Mal wieder so ein sentimentaler pathetischer amerikanischer Sportfilm. Dieses Genre ist nicht totzukriegen und schafft es von Film zu Film, gut zu unterhalten, wenngleich eigentlich immer die gleiche Geschichte des Underdogs auf dem Weg nach Oben erzählt wird. Insofern unterscheidet sich auch der vorliegende Streifen kaum von anderen Werken. Etwas anders ist jedoch, dass vermehrt Wert auf die Kindheitsgeschichte, die christliche Prägung und das Verhältnis zum Vater gelegt wird. Und den spielt Dennis Quaid herrausragend gut. Auch die anderen Darsteller spielen ordentlich, die Kamera ist makellos, der Score klassisch und vielleicht manchmal etwas zu dick aufgetragen. Eigentlich mehr eine Mischung aus Sportfilm und christlicher Krankengeschichte. Ziemlich viel Pathos, aber doch berührend und bewegend.
Nichts Neues aus dem Baseball-Land, aber unterm Strich eine stark gespielte und gefilmte Geschichte, die dann doch über dem Durchschnitt liegt. Nicht nur wegen Dennis Quaid sehenswert!