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Manche Menschen möchten freiwillig auf dem Mond landen, andere sollte man schlichtweg dorthin schießen. Beispielsweise Regisseur Stefano Milla, der vorliegenden Science Fiction Kracher vollbrachte und der zu den schlechtesten Filmen zählen dürfte, die 2024 herauskamen.

2150: Ein paar Menschen haben sich auf eine Basis auf dem Mond zurückgezogen. Nun ist es an den drei Soldaten Jarrod, Robin und Damon, die Erde vor weiterem Unheil zu bewahren. Doch nach der Landung sind sie in drei verschiedene Zeitebenen verstreut und jeweils auf sich allein gestellt…

Beginnen wir mit dem Positiven: Die Mondbasis sieht von der Außenansicht her ganz okay gestaltet aus und die Oberfläche entspricht dem, wie man es von diversen Bildern des Mondes kennt. Der teils überhaupt nicht passend eingesetzte Score klingt für sich stehend passabel.

Die wenigen Actioneinlagen sind ebenfalls rasch zusammengefasst. Es gibt ein paar zombieähnliche Infizierte, die unspektakulär mit Kopfschüssen eliminiert werden, wogegen der Endgegner Sentinel einen überdimensional großen Alien darstellt, der aufgrund seines Schutzschildes unverletzbar scheint. Natürlich ballern die Soldaten trotzdem wie blöde auf ihn ein.

Die entsprechende Mission wirkt derweil nahezu konzeptlos, da es gar keinen konkreten Auftrag gibt und man folgerichtig um eine Festung herumschleicht, um nach ewig langer Zeit festzustellen, dass sich die Tölpel zu verschiedenen Zeiten am nahezu selben Ort befinden.
Dynamik oder gar Spannung kommt da natürlich nicht auf und während grauenvoll gestaltete CGI Blitze immer wieder das geringe Budget unterstreichen, vermiesen einem die schlechte Synchro und die teils tumben Dialoge den Rest.

Wenn Michael Paré mal wieder eine eher unbedeutende Nebenrolle verkörpert, obgleich er hier den Präsidenten mit einigen kleinen Ansprachen ans Volk gibt, ist dies mittlerweile ein Indikator für den Bodensatz schlechter Filme. Die lahmen Settings, der Mangel an Atmosphäre, die kaum vorhandene Story und die durchweg schwachen Mimen machen den Streifen nahezu unsehbar und er ist anbei nicht ansatzweise trashig genug, um auf anderer Ebene zu unterhalten.
1,5 von 10

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