Stockfootage und Greenscreen-Sets bilden die Grundlage für diese stümperhaft zusammengerotzte Mischung aus Fanservice und Zuschauerverachtung, in der Neil Breen den gewohnten Kladderadatsch aus Selbstbeweihräucherung und wirrer Nonsenshandlung mit minimalem Produktionsaufwand abfrühstückt. Gemessen an seinen vorherigen Filmen ist das Erzähltempo eher hoch und die Szenen mit komplettem Leerlauf deutlich reduziert. Und trotzdem schleppt sich der Film dahin wie ein angeschossenes Tier kurz vor dem Verenden. Von naivem, unbeabsichtigtem Trash ist auch nichts mehr geblieben, denn dieses filmische Debakel ist pure Absicht. Die Eigenwilligkeit des Machwerks lässt sich schwer leugnen, doch aus meiner Sicht hatte Neil Breen mit Twisted Pair (2018) seinen Zenit erreicht; hier geht’s wieder bergab.