Benson/Moorhead machen superinteressante Mindfuckfilme mit niedrigem Budget. Bei diesem wirkten sie als Produzenten und man merkt den Qualitätsabfall sofort. War der Trailer noch interessant, kann man das von diesem Werk nur bedingt behaupten. Dabei ist die Grundidee eigentlich gut, nur entwickelt sich die Geschichte ziemlich abstrus. Da kommt es dann zu Zeitreise-Phänomenen, die nur halbherzig erklärt werden, jetzt aber auch nicht so faszinierend-mystisch sind wie in Benson/Moorhead-Filmen. Oder ich hab einfach vieles nicht verstanden. Aber mal ehrlich - kann man das verstehen, was diese Drehbuchschreiber im Kopf hatten? Am Ende mündet alles in eine Zeitschleife, deren Unterbrechung sich mir in der letzten Szene aber auch nicht erschliesst.
Wo bei ihren Vorbildern Faszination für die vielzähligen Andeutungen entsteht, gibt es bei diesem Film nur zunehmendes Desinteresse. Als Kurzfilm wäre das noch hinnehmbar gewesen, aber auf einen Spielfilm aufgeblasen, war das alles ein großes Nichts. Für den künstlerischen Aspekt gibts noch nen Extrastern, aber mehr als deren 4 sind echt nicht drin!