Review

Zum mittlerweile drittenmal greift Steiermarks Apfelstrudelvernichter zum Schwert und kämpft für das Gute, vor allem aber für die gute und schöne Brigitte Nielsen. Nur dieses mal weder als direkter Hauptdarsteller noch unter dem Namen Conan. Er nennt sich Kalidor und fungiert eher als eine Art Bodyguard für die bezaubernde Red Sonja.

Ja, im Grunde kann man sagen das war es dann auch schon, denn ich wage zu behaupten, wenn hier nicht wieder Arnold Schwarzenegger mitgewirkt hätte, dann würde sich wohl kaum noch jemand an diesen Film erinnern. Tut mir leid Frau Nielsen (und ihren Fans) aber ich halte dies für die traurige aber zutreffende Wahrheit.

Es gibt zwar ordentliche Kulissen, passable Effekte und klirrende Schwerter aber all dies reicht leider nicht, um sich auch nur ansatzweise großartig von den besseren Fantasy-Konkurrenten abzuheben. Auch die gelegentlichen Ulkeinlagen vermögen nicht drüber hinweg zu täuschen. Da sich die Hauptdarsteller bis auf den „kleinen Prinzen“, der mit seinem Diener eigentlich eh nur da ist, um etwas Komik unterzubringen, einfach zu ernst nehmen. Im Gegensatz zum ähnlichen aber besseren „Conan – Der Zerstörer“.

Man kann diesen Film ruhig als eine Art Tiefschlag in Schwarzeneggers Karriere bezeichnen (ich hoffe man erkennt die Ehrfurcht in meinen Worten !).

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