Review

Da werden die Pappmachè-Kulissen verschoben, es rollen die Köpfe, die Schwerter klirren im Zweikampf und der Trash-Faktor steigt und steigt.
Aber eine gewissen Unterhaltsamkeit kann ich Red Sonja einfach nicht absprechen, und sei es nur deshalb, weil ich den Film schon als Kind im Kino ziemlich cool fand.
Die Handlung ist gradlinig und macht es auch dem Unbedarftesten simpel, ihr zu folgen. Dazu kommen durchschnittliche Schauspieler wie Brigitte Nielsen im einzigen Film in dem sie gut aussah, Schwarzenegger noch relativ am Anfang seiner Karriere und der kleine Ernie Reyes jr., den ich ansonsten nur aus Turtles 2 oder Surf Ninjas kenne.
Wie gesagt, als Kind fand ich den Film sehr gut, aber nach heutigen Maßstäben muss ich als Nicht-Fantasy-Freund sagen, das er allenfalls Mittelmaß ist. Allein die Titelmusik von Ennio Morricone (laut DVD-Cover) bleibt einem noch längere Zeit im Ohr, den Rest hat man schnell vergessen.
Überraschend ist, das es sogar den einen oder anderen „krassen“ Effekt zu sehen gibt, z.B.: wie Schwarzenegger einem Gegner dem Arm abschlägt und es fliegen 2 Gummiköpfe.
Alles in allem höchstens ein flacher Film für den ansonsten langweiligen Sonntagnachmittag, aber bei weitem kein Highlight.

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