D is back. Der Dunpeal macht sich auf die Suche nach einem entführten Mädchen und muss wieder gegen die Vampire antreten. Dabei überzeugt der Nachfolger noch mehr als der Vorgänger.
Der Dunpeal D, halb Mensch und halb Vampir, wird von einer Familie angeheuert, ihre Tochter Charlotte aus den Klauen des Vampirs Meier Link zu befreien. D nimmt den Auftrag an, wird aber zeitgleich informiert, dass die Familie auch die berühmten Marcus-Brothers engagiert hat, eine berühmte Vampirjägertruppe, welche mit ihrem panzerartigen Gefährt eine echte Konkurrenz für D bilden. Beide machen sich auf den Weg, Meier Link zu finden. Der hat mittlerweile dafür gesorgt, dass den Vampirjägern genug Fallen gestellt wurden. Ferner plant Meier Link, zur berühmten Vampirgräfin Carmilla zu fahren, um mit Hilfe eines Raumschiffes die Erde zu verlassen, mit Charlotte...
Zunächst muss man bedenken, zwischen beiden „Vampire Hunter D“ Filmen liegen gut 15 Jahre. Und das sieht man natürlich bei „Bloodlust“. Die Animationen sind um einiges verbessert worden, zeichnerisch befinden wir uns auf einem extrem hohen Niveau.
Sahen die Figuren im Original noch recht grob gezeichnet aus und halt typisch japanisch (große Augen etc.), so sind die Charaktere nun viel feiner und besser gezeichnet. Auch die ganze Landschaft sieht um einiges besser aus. Zeichnerisch hat man sich jedenfalls enorm verbessert.
Auch in der Story hat sich einiges getan. Die Handlung ist nun um einiges komplexer als vorher, schon allein, weil einfach viel mehr Charaktere hinzugekommen sind. Man nehme z.B. die zusätzlichen Vampirjäger, von denen jeder ein Spezialist für sich ist, oder auch die Gefährten von Meier Link, drei komische Wesen, die sich unsichtbar machen können, ihre Formen verändern usw. usw. Zum Schluss kommt sogar noch die Gräfin Carmilla hinzu, ebenfalls ein mächtiger Vampir. Ob der Name Carmilla nun bewusst gewählt wurde oder rein zufällig ist, kann ich nicht sagen. Der Fan alter Horrorfilme erinnert sich bei dem Namen Carmilla direkt an die berühmte Karnstein Trilogie mit Ingrid Pitt.
Gewaltmäßig ist man ein paar Schritte zurückgegangen, was aber nicht wirklich stört. Es wird nun nicht mehr alles im Detail gezeigt, wenn eine Person von D zerteilt wird etc. wie im Vorgänger. Doch dies stört nun wirklich nicht, Szenen dieser Art gibt es noch zu genüge und dank hervorragender Animation sieht das ganze auch noch klasse aus.
Ungewohnt ist nur die untypische englische Synchronisation, die diesmal auch die Originaltonspur ist. Daran gewöhnt man sich aber schnell, auch wenn man sich sonst Filme dieser Art eher im japanischen O-Ton anschaut.
Fazit: „Bloodlust“ ist noch mal um einiges besser als der Vorgänger, dank besserer Story und viel besseren Animationen. Wer schon das Original mochte, wird auch hier seinen Spaß haben. Ich kann „Bloodlust“ nur wärmstens empfehlen.