Review

Eine Gruppe junger Menschen möchte Halloween gebührend feiern und planen dafür einen kleinen Trip. Doch irgendjemand fängt an sie Stück für Stück abzumurksen.

Die Handlung, inklusive Reveal am Ende, ist natürlich hauchdünn und erinnert in der Hinsicht genauso an die breite Masse der 80er Slasher, wie die durchaus nett gemachten Kills an dem insgesamt recht profillosen Slasherfutter. Das Ziel der Hommage wird an der Stelle also definitiv erreicht.

Zum Glück hat sich Regisseur Gabriel für einen Kurzfilm mit 40 Minuten Laufzeit entschieden, denn hätte man die Handlung auf 80 Minuten gedehnt (z.B. mit 3 oder 4 mehr Opfern), dann wäre der Film garantiert weitaus weniger kurzweilig.

Ansonsten gilt das, was heute für viele Amateurproduktionen gilt: für das Budget ist das alles ganz ordentlich inszeniert und macht durchaus Spaß, wobei der durchschnittliche Horrorfan nix verpasst, wenn er/sie den Film übergeht. Ein gewisses Herz für den Underground braucht man schon. Und auch eins für gelegentliches Overacting hinsichtlich "Halloween-Hype" der einen Darstellerin^^

Kurzum:

Netter Kurzfilm, der tatsächlich eine kleine Hommage an vergangene Slasher ist. Mehr als ein paar FX und Kurzweil ist er dennoch nicht.

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