Review

Eine Hommage an Slasher der 80er Jahre, aber mit viel weniger Budget und halber Laufzeit. Kann das gutgehen? Meine Antwort ist ja. Ich hätte den Film auch gern als Langfilm gesehen, aber vielleicht wäre er dadurch auch schlechter, weil die Story nicht gerade groß ist. Die reicht aber allemal für 40 Minuten, und ist gut gefüllt mit paar Kills, bei denen die Opfer meistens lange leiden müssen. Die Effekte sind nett gemacht. Dank dem sadistischen Killer, der die Leute nicht einfach schnell umbringt, kommen die Todesszenen viel härter rüber, als sie eigentlich sind. Eine Tötungsszene ist sogar humorvoll gemacht, passt aber trotz der Ernsthaftigkeit gut rein.

Die Musik überzeugt durch ein paar eingestreute Synthesizer Stücke ebenfalls. Die Darsteller finde ich alle ok. Ihre Tode spielen sie besonders gut.

Mit einer überraschenderen Story, oder ein paar mehr eigenen Ideen, wäre sicher mehr drin gewesen. Für so einen kleinen Film ist das Ganze aber schon gut gemacht.

Man darf gespannt sein, was man von dem Regisseur, der hier auch Darsteller ist, in Zukunft zu sehen bekommt. Ein weiterer Kurzfilm ist fertig. Dort geht es anscheinend um eine Geschichte, die hier in dem Film kurz erwähnt wird. Die Geschichte vom "Dogman".

Fazit: Netter kleiner Slasher für zwischendurch.

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