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Gleich der Anfang des Films kam mir irgendwie bekannt vor, obwohl ich den Film zu ersten Mal schaute. Dann fiel es mir gleich ein, alles fast genau so, wie der Anfang von Fatale Begierde (1992). Ich dachte schon, Fatale Begierde wäre ein Remake dieses Films.

Es gibt nur wenige kleine Unterschiede zwischen Fatale Begierde und dem Film, die beziehen sich aber nur auf den Anfang, denn danach geht der Film in eine ganz andere Richtung.

Die großen Gemeinsamkeiten am Anfang sind aber die zwei Polizisten, die zu einem Haus gerufen werden, weil sich ein Landstreicher dort rumtreiben soll. Sofort fällt dem einen Polizisten (Van Heflin) die wunderschöne Hausbesitzerin auf. Er möchte gerne mehr von ihr und besucht sie einen Tag später. Erst ist sie freundlich zu ihm, aber als er ihr zu nah kommt, schmeißt sie ihn raus, doch er kommt am nächsten Tag schon wieder.

So lief es auch bei Fatale Begierde am Anfang, nur das dort der Ehemann eine größere Rolle spielte als hier. Ray Liotta war der nervende und psychopatische Polizist, während Van Heflin hier den Polizisten spielt, der ebenfalls über Leichen geht, nur um die Frau für sich zu bekommen.

Evelyn Keyes (Vom Winde verweht) spielt die hübsche und naive Ehefrau, die sich auf eine Affäre mit dem Polizisten einlässt. Das kann natürlich nicht gutgehen, weil der Ehemann den beiden auf die Schliche kommen könnte.

Die Story ist sehr spannend, so wie es sich für einen Film Noir gehört. Es kommen immer wieder paar kleine Wendungen, die neue Situationen hervorrufen.

Hier ist es mal nicht die Femme Fatale, die einen Mann ins Unglück stürzt, sondern umgekehrt. Eine der besten Rollen von Van Heflin, der hier richtig stark spielt.

Fazit: Sehenswerter Film Noir mit einem tollen Van Heflin.




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