Frank, ein eiskalter Auftragskiller, kann zum ersten Mal einen Job nicht erfolgreich erledigen. Damit zieht er die Rache seines skrupellosen Ex-Chef auf sich, der ihn auf seiner Flucht erbarmungslos verfolgt. In den winterlichen Ardennen nimmt Frank einen mysteriösen Anhalter mit und dieser diabolische, mit übernatürlichen Kräften begabte Fremde verwickelt ihn in einen Kampf auf Leben und Tod.
Hört sich etwas krude an? Ist es aber über weite Strecken gar nicht, denn die übersinnliche Wende kommt erst gegen Schluss und ob man die gut findet muss jeder selbst entscheiden – zumindest erklärt sie einige Vorgänge, die man vorher schon etwas seltsam fand.
Mittendrin liefert Joey Starr, eigentlich eher in der Musik und im Bereich Rap zuhause, als stoischer Killer eine wirklich gute Performance ab. Man nimmt ihm wirklich ab, dass er dies hauptberuflich tun könnte.
Asia Argento hingegen sieht aus, als hätte sie vor dem Dreh eine einwöchige Sauftour hinter sich gebracht und wird langsam auch alt, wobei sie ihrem Vater äußerlich immer ähnlicher wird.
In einer Rezension bei imdb steht „der Film ist mal wieder gut und mal wieder nicht“. Ich weiß genau was der Rezensent damit meint, denn der Streifen hat definitiv einige wirklich gelungene Abschnitte und Wendungen und auch der Schluss ist eigentlich recht gut.
Zwischendurch gibt es aber schon die eine oder andere Länge, die der Regisseur durch Kammerfahrten, unterlegt mit düsterer Synthiemusik, versucht zu kaschieren, was nicht immer gelingt.
Insgesamt kann man sich INTERSTATE aber durchaus anschauen. Alleine schon wegen dem coolen Hauptdarsteller, bekommt man durchaus ordentliche Unterhaltung geboten und ein gutes Finale.
5,2