Review

iHaveCNit: All We Imagine As Light (2024) – Payal Kapadia – Rapid Eye Movies

Deutscher Kinostart: 19.12.2024

gesehen am 08.01.2025 in OmU

Mal Sehn Kino Frankfurt – Reihe H, Platz 10 – 20:00 Uhr

Prabha arbeitet als Krankenschwester in der indischen Metropole Mumbais und lebt mit der jüngeren Kollegin Anu in einer gemeinsamen Wohnung. Während Anu zwangsverheiratet werden soll und eine Beziehung mit einem Mann verheimlicht versucht Prabha nicht nur das gemeinsame Leben im Griff zu haben, sondern auch ihrer Freundin Parvati dabei zu helfen, ihre Wohnung nicht zu verlieren, wäre da nicht ein Geschenk von ihrem Ehemann, der vor einem Jahr nach Deutschland gegangen ist, den sie seitdem nie wieder gesehen hat und das ihre Gedankenwelt ein wenig auf den Kopf stellen wird.

„All We Imagine As Light“ ist noch einer der Filme, die ich aus 2024 sehen wollte, damit ich das Filmjahr 2024 für mich abschließen kann. Das Spielfilmdebüt der aus Mumbai stammenden Regisseurin Payal Kapadia hat mir sehr gefallen. Der Film ist ein stilles, intimes, poetisches und philosophisches und dennoch sozialrealistisches Porträt Mumbais und auch des Lebens von 3 Frauen dieser Stadt, das teils sogar etwas dokumentarisch wirken kann und vom Erfahrungsschatz der Regisseurin profitieren kann. Ich fand auch interessant, welche Richtung der Film eingeschlagen hat und mit welcher teils sehr subtilen Symbolik der Film eine Konklussion bereit hält.

„All We Imagine As Light“ - My First Look – 9/10 Punkte




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