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Die Freundin eines Ex-Gangmembers wird getötet, woraufhin dieser Rache schwört...

Bei "Deadbeat at Dawn" handelt es sich um einen amateurhaften Mix aus Drama und Action. Das Drehbuch gibt dabei nichts her als mit Schimpfwörtern vollgestopfte Dialoge, was allerdings nach kurzer Zeit langweilig wird. Kein einziger gesprochener Satz klingt in irgendeiner Weise originell. Der Storyverlauf wirkt unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Scriptmäßig also ein Totalausfall. Dafür sind die Kulissen gut gewählt: mit Graffitti vollgesprühte, dreckige Wände, Hinterhöfe und Gassen passen zum Geschehen und bauen in Ansätzen ein trostloses  Ambiente auf. Allerdings verlaufen die dramatischen Wendungspunkte dank der miserablen Schauspieler alle im Sande. Die Actionszenen wirken am besten, auch wenn der Blutzoll eher an einen Horrofilm erinnert sind die wohl dosierten Schießereien/Prügeleien eindeutig die Highlights des Films. "Deadbeat at Dawn" wäre gern ein guter Film, ist letzendlich aber nur ein zwar ambitioniertes, aber schlecht geschriebenes, unglaubwürdig gespieltes Stück Amateurfilm das selbst mit seiner kurzen Laufzeit von 80 Minuten manchmal noch zäh zu goutieren ist. Nur etwas für Hardcore Jim Van Bebber Fans.

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