Handlung:
Goose ist der Anführer der Straßenbande Ravens. Diese liegen oft im Clinch mit den Spiders unter Danny's Leitung. Nach einer Auseinandersetzung, die Goose gewinnen konnte, tauchen einige Spiders bei ihm auf, um ihm dem Rest zu geben. Da Goose nicht anwesend ist, töten sie seine Freundin.
Goose verlässt die Ravens und gerät dadurch aus der Bahn. Bis sein ehemaliger Sekundant Keith ihn für einen Raub zurückholt. Denn den wollen Ravens und Spiders gemeinsam durchführen. Doch Goose wittert eine Falle.
Meinung:
Jim van Bebbers Drama gilt in Kreisen der Splatterfilmfans als kleiner Kultfilm. Und betrachtet man sich die Effekte des Amateurstreifens kann man das gut nachvollziehen: blutigste Einschüsse, Schnittwunden, Stichwunden, abgetrennte Köpfe, abgebissene Finger... Es geht teils wirklich heftig zur Sache.
Auch wenn der Ruf des Films da her rührt, ist er trotz allem Gesplatter vor allem eines: Ein Drama bzw. eine Millieustudie. Der Film zeigt schonungslos und in trist-rauen Bildern eine perspektivlose Jugend in amerikanischen Armutsvierteln für die Gewalt, Drogen und no future zum Alltag gehören.
Das Ganze ist zwar nicht so anspruchsvoll, wie das jetzt klingen mag, aber als "Stimmungsstück" wirklich gelungen. Dass der Film mit recht geringem Budget und Laiendarstellern gedreht wurde, unterstützt das zusätzlich.
Zumal van Bebber, bei allen Beschränkungen und Übertreibungen, auch die Action solide inszeniert. Klar, nicht alles in diesen Szenen ergibt Sinn und man merkt, dass hier kein Meisterchoreograph am Werke war, doch auch das passt zum rohen Charme des Films.
Nur ein paar kleine Längen trüben den sehr positiven Gesamteindruck etwas.
Kurzum:
Kult-Splatter, der, neben etwas solider Action und brutalen FX, vor allem durch seine dreckige und raue Atmosphäre punkten kann.