7
Ein Game Changer? Nein, keineswegs. Nur ein weiterer Film mit einem überaggressiven Superhai. Aber: aufwendig gemacht, schick fotografiert, mit einem hohen Bodycount, vielen abgebissenen Beinen (das Massaker in den Katakomben!) und einem spektakulären Finale. Für die Maßstäbe eines Hai-Thrillers also sehr gut. Allein schon dadurch, dass das alles in Paris spielt und der Film sich wohltuend von all den US-Shark-Trashern mit den blonden Bikini-Babes am Strand absondert, ein internationales Publikum unterhalten kann, dabei gleichzeitig die "französische Seele" einzufangen vermag, ist er eine willkommene Abwechslung. Da hat Netflix auch mal wieder gut investiert. Das fühlt sich anders und frisch an und allein das ist heute schon Gold wert bei den festgefahrenen Subgenres, gerade wenn es um die Haie geht. Sehr schön!
3
Typisch Shitflix - Schlecht! Die Story ist typisch B-Movie, was ja nicht schlecht wäre, wenn es gute Action gäbe.. Leider ist der Film nicht gut, viel & schlechtes CGI, grottige Schauspieler, dazu eine Sharknadotypische Story. XD -_- Der Anfang war ganz cool, auch wenn da das Verhalten der Charaktere schon seltsam war, aber im Laufe des Films wird's immer schlimmer...! -_- Ich sage nur - Bürgermeisterin ! Die Action ist jetzt auch nicht sonderlich blutig oder explizit. Der Schauplatz Paris bzw. die Seine wird u.a. viel mit Kanälen gezeigt, leider unterirdisch. Was mir auch bitter aufgefallen ist - sehr viele weibliche Darstellerinnen! Zu viele, IMO. Eine ausgewogene Mischung wäre gut gewesen, hier kommt es einem so vor, als ob man der Frauenquote wegen, viele Frauen in Hauptrollen gesteckt hat! Das Finale war solide, endete aber abrupt und war auch nicht sehr beeindruckend...
6
Die meisten Hai-Film-Fans sind schmerzbefreit, Hauptsache die vermeintlichen Killer sind wieder auf der Jagd und bedienen die 1975 geschaffenen Ängste. Hier wird wenigstens mittelmäßige filmische Qualität geboten, viel Fan-Service, sprich Querverweise an so ziemlich jeden Tierhorror-Klassiker, sowie (eventuell) ein Seitenhieb auf schwer verdaulichen Zeitgeist. Aber das schmutzige Wasser der Seine spült diese Ideen schnell weg und es gibt eine doofe, aber nicht zu doofe Grundprämisse, sowie essenziell, einen angenehm hohen Body Count. Die Spirale, wie ein Problem zum Supergau wird, ist wirklich ganz unterhaltsam zusammenfantasiert. Mit der Option auf mehr am Ende, also einer Fortsetzung, falls das kommerziell so weit passt. Effektmäßig ist auch alles akzeptabel, außer wenn die Macherin ihren Ansprüchen vielleicht etwas zu hoch hinaus wollten. Gute Unterhaltung für ein ausgewähltes Publikum.