THE STRANGERS sind zurück – brutaler und unerbittlicher als je zuvor. Als sie erfahren, dass eines ihrer Opfer, Maya, überlebt hat, kehren sie zurück, um das zu vollenden, was sie begonnen haben. Da Maya keinen sicheren Ort finden kann und niemandem vertrauen darf, muss sie ein weiteres Kapitel des Schreckens überstehen. Während die Strangers – getrieben von ihrem sinnlosen, unerbittlichen Ziel – sie verfolgen, sind sie bereit, jeden zu töten, der sich ihnen in den Weg stellt.
Das Konzept bleibt im Wesentlichen das gleiche, wie schon beim ersten Auftritt der grausamen Maskenträger, als noch Madame Tyler vor ihnen fliehen konnte. Der Film setzt direkt an den Vorgänger an, denn wie bereits erwähnt, hat Maya es geschafft, den Tätern zu entkommen.
Was gibt es nun Neues, Besseres oder Schlechtes im Vergleich zu den Vorgängern? Ein Vorteil ist definitiv, dass die Geschichte nun an mehreren Orten spielt und nicht nur in einem einzigen Haus. Das sorgt zumindest für etwas Abwechslung, was die Locations betrifft.
Ansonsten zieht Regisseur Renny Harlin (CLIFFHANGER, TÖDLICHE WEIHNACHTEN) sein gewohntes Pensum durch und liefert genau das, was die Fans der Reihe erwarten – allerdings mit relativ wenig Blut, was die Liebhaber der brutalen Szenen sicher enttäuschen dürfte. Die FSK-Freigabe ist da aber genau richtig gewählt.
Gegen Ende gibt es einige unerwartete Wendungen, und man erfährt mehr über den Hintergrund der Strangers und warum sie ausrasten. Das fand ich besonders interessant, weil es die Entwicklung der drei Maskenträger gut nachvollziehbar macht. Dieser Rückblick, der ziemlich gut in Szene gesetzt wurde, ist fast schon das Highlight des Films, weil er überraschend kommt.
Den Vorgänger bewertete ich mit 6 Punkten, und für diesen Film kann man durchaus noch einen halben Punkt drauflegen – aber mehr ist es auch nicht. Letztlich bleibt es solide Genre-Kost, die zwar keine neuen Zuschauer ansprechen wird, aber die bisherigen Fans gut unterhält.
6,5