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Am Tag vor Weihnachten wird der Weihnachtsmann, Codename: Red One, entführt. Mit Hilfe eines Söldners nimmt sein Sicherheitschef die Spur auf, um Weihnachten zu retten.


Was erwarte ich von einem Film mit Dwayne Johnson? Drama? Tiefgang? Gefühl? Geschliffene Dialoge? Kaum. Wohl eher Action satt, Schauwerte und jede Menge Unfug. Das liefert Red One. Deshalb macht er Spaß, deshalb mag ich ihn.


Klar kommt hier fast alles aus dem Computer, aber dem Budget entsprechend sieht das auch weitgehend gut aus. Das Design von Krampus, Ogern, Schneemännern und diversen anderen Kreaturen ist cool, lediglich die Rentiere wirken arg seltsam.

Die Action kommt gut mit Schlittenfahrten, Verfolgungsjagden und Keilereien, also alles, was zu einem Actionfilm gehört. Oft gesehen? Klar, aber das Rad muss auch nicht immer neu erfunden werden, Hauptsache die Kiste macht Laune. Das gelingt hier, zumal das Tempo hoch ist und nur kurze Pausen macht.

Der Humor zündet, zumindest bei meinem einfachen Gemüt und ich mag die Gags am Rande, wie die Hühner jagenden Höllenhunde oder den geklauten Lolli. Das ist nicht subtil, aber auch nicht so doof wie in manchen einfach nur klamaukigen Komödien. Und der namhafte Cast ist nicht überragend, scheint aber Spaß gehabt zu haben, liefert auf jeden Falle okaye Leistungen ab.


Nicht denken, drauf einlassen, Spaß haben.

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