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Ich war überrascht, Blockbuster-Zugpferd Mark Wahlberg in einem gefühlt so kleinen Film. Kleines Setting, kleine Idee, wenig Darsteller, vermutlich auch geringes Budget. Dann noch Mel Gibson als Regisseur eines Werkes, das zu wenig Spannung für einen Thriller hat, zu wenig Knall für einen Actioner, nicht die Art und Quantität von Humor besitzt, welche den Status Comedy rechtfertigen. Was ist das hier? Gefühlt unfreiwillig komisch, oder eher noch als seltsam zu bezeichnen. Wahlberg und Topher Grace sind völlig drüber, lediglich Michelle Dockery versucht zu schauspielern. Und scheitert. Das alles hat Burg-Theater-Niveau, laut, plakativ, klischeebeladen. Ein typisches Streaming-Produkt auf Serienniveau. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mich keine Minute gelangweilt habe. Irgendwie eine Reise in die Filmwelt der 80er / Früh-90er, Regal 2, Schublade unten.

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