Review

Das Beste ist die Glatze des Piloten…19.05.2025

Der Rahmen

Jahrelang hat sich ein Mafia-Buchhalter verborgen gehalten, nun wird er von den US-Marshals unter Leitung von Frau Harris in Alaska entdeckt. Gleich winkt ein Deal…sagt der Buchhalter gegen den Boss aus, winkt Immunität. Doch dafür muß er erstmal an Bord eines Kleinflugzeuges nach Anchorage gebracht werden. Der Pilot entpuppt sich rasch als Auftragskiller der Mafia, und so sind nun drei Figuren im Flugzeug unterwegs, die sich fortwährend beharken, während es dank fliegerischer Unkenntnis die eine oder andere kritische Szene zu überstehen gilt…aber zum Glück ist ja noch der Fluglotse dabei, der Frau Harris aus der Patsche hilft und dabei gleich ein Date einfädelt.
 
Gucken oder nicht?

Nur als kleiner Happen zwischendrin
 
Warum?

Regisseur Mel Gibson hat durchaus bessere Filme in seinem Portefeuille als diesen, denn hier sind so viele Drehbuchdummheiten versammelt, die dem Zuseher den Spaß am Geschehen rauben. Die Marschalldame verhält sich mehr als dumm, gerade als der Killer erst einmal dingfest gemacht ist. Dazu gesellen sich Handlungsteile aus der Mottenkiste des Katastrophenfilms, sodaß man sich wie im Grabbeltisch der Videothekenregale fühlt, wobei die finale Landung seinerzeit deutlich besser tricktechnisch inszeniert worden wäre. Darstellerisch ist vor allem das absolute Overacting aller Beteiligten hervorzugheben, herausragend dabei die Frisur von Mark Wahlberg, der wohl am meisten Spaß beim Dreh gehabt hat. Und über all das, was flugtechnisch passiert, breiten wir den Schweigemantel aus.

Die Note

Gibt so Filme, die neunzig Minuten dauern, nicht schlecht sind, auch nicht gut, und vor allem nie so, daß man sie abschaltet. Das hier ist einer davon, er klaut Lebenszeit, doch nicht viel, und in Summe ist der Streifen einfach nur unterhaltsam, daher knappe 6/10.

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