Review

Wenn Mel Gibson sich mal wieder auf den Regie-Stuhl setzt, sind die Erwartungen recht hoch. Gemessen an anderen Werken von ihm, ist das nur ein kleiner Thriller, den ich aber als sehr gelungen empfunden habe. Die größte Aufmerksamkeit erntet natürlich Mark Wahlberg als Bösewicht. Und er gibt den psychopathischen Killer auch recht überzeugend. Weil Wahlberg eine bösartige Aura fehlt, müssen Andeutungen über seine Taten her und ganz viel unappetitliche Schimpftiraden. Ist manchmal etwas geschmacklos, funktioniert aber ganz gut - Wahlberg kommt als Ekelpaket gut rüber. Obwohl sein Gesicht das einzige auf dem Titelplakat ist, ist er aber nicht die Hauptrolle. Die spielt Michelle Dockery souverän in einem Kammerspiel, dass sich fast ausschliesslich in einem kleinen Flugzeug abspielt. Eine U.S. Marshall eskotiert einen wichtigen Kronzeugen in besagtem Flieger. Der Pilot (Wahlberg) entpuppt sich schon bald als Killer, der den Kampf während des Fluges zunächst verliert und dann angekettet auf seine Chance wartet,sich zu befreien. Dummerweise ist er aber der einzige, der fliegen kann und so ist unsere Heldin auf Anweisungen per Funk angewiesen. Und während das so einigermassen gelingt, drängt sich die Frage auf, wer im Marshall-Büro die undichte Stelle ist. Kann sie den Anweisungen trauen?

Sicher ist das keine große A-Produktion. Aber für einen Film dieser Art ist er wirklich gut gemacht. Gute Flugaufnahmen, durchgängige Spannung, souveräne Darsteller. Ich wurde gut unterhalten und kann knappe 7 Sterne vergeben!

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