Review

Offensichtlich einer dieser zahlreichen Horror-Beitrage, welcher eigentlich unter ferner liefen dümpeln würde, aber durch das Mitwirken von Genre-Sternchen Samara Weaving doch etwas mehr Aufmerksamkeit generiert hat. Ich weiß nicht, was so viele an ihr finden, aber ich habe wieder nur ihre gefühlt drei Gesichter gesehen, huhn-aufgeschreckt, porno-dumm und super-unpassend.
Azrael eine Figur aus dem Islam, bahnt sich hier also ein maximal unrealistisches Märchen an? In Folge findet man allerdings keine Zusammenhänge zur genannten Glaubensgemeinschaft, dann schon eher christliche Symbolik. Der Titel ist losgelöst und begründet sich auf die inhaltliche Bedeutung. Ich sage nichts, anschauen.
Wir befinden uns mal wieder in der Post-Apokalypse, alles ist so unsinnig wie möglich. Ein wesentliches Stilmittel jedoch, welches erstmal beim Gedanken an "Quiet Place" und Konsorten ausgetreten klingt, bringt doch eine Interessante Aufgabe für den Zuschauer. Es gibt keine Sprache, damit auch keine Erklärungen, Hintergründe, Zusammenhänge. Alles Notwendige muss man sich selbst erschließen, der noch beste Kniff an der budgetfreundlichen Wald- und Wiesen-Hatz. Relative kompromisslos und Gute-Laune-befreit wird es, ansonsten habe ich die ganze Zeit auf Ausreißer in irgendeine besondere Richtung gewartet. Plötzlich war der Film zu Ende. Ja gut, die letzte Einstellung. Nun ja, erwartbar.

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