Review

Auf den Film habe ich mich lange gefreut, da ich die Grundkonstellation sehr interessant fand. Die Kritiken waren ja nicht so überragend, und auch ich war dann vom Ergebnis ein wenig enttäuscht.

Über die Handlung muss ja nichts mehr gesagt werden. Super interessant und auch ziemlich spannend. Leider ist der Storyaufbau etwas unglücklich. Der Film steigt ohne Umschweife direkt in den Konzertbesuch ein, hält dann aber sein Konzept nicht durch, so dass man nach Zwei Dritteln des Films die Location wechselt und dann zum Finale übergeht, da dann aber immer wieder noch was draufsetzt, was nicht sehr glaubwürdig ist. Vielleicht hätte man die Story anders aufbauen müssen. Kurzer Prolog über die Taten des Butchers. Dann zwei Parallelhandlungen über den Killer und die Ermittlung, die dann in einem Finale auf der Bühne gipfeln. Wäre der bessere Ansatz gewesen. So hingegen büsst der Film irgendwann so einiges an Spannung ein.

Darüberhinaus besitzt der Film manchmal leicht trashige Momente. Da ist Hartnett nicht unbedingt ein guter Schauspieler, seine Mimik wirkt oft zu gekünstelt. Und da sind keine guten anderen Schauspieler. Wirkt manchmal wie in einem Laientheater. Die dämlichen Dialoge machens auch nciht besser.

Richtig gut hingegen ist die Bühnenshow. Ist zwar jetzt so überhaupt nicht meine Musikrichtung, hört sich aber an wie tatsächliche Hits. Und auch gut ist die Optik, wenngleich die tausenden von Cops rund um die Halle ein wenig übertrieben wirken. 

Unterm Strich so einiges an Mängeln, dennoch ein ungewöhnlicher Thriller mit origineller Grund-Idee. 

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