Review

Brauchbarer Beitrag zum Alien-Universum…08.08.2025

Der Rahmen

Eine Gruppe junger Minenarbeiter samt Android möchte unbedingt den Planeten verlassen, braucht dazu aber noch ein paar Einfrierboxen für die lange Reise zum Sehnsuchtsort. Diese Boxen möchte man sich von einer im Orbit treibenden, verlassenen Raumstation namens Romulus holen, also auf, hingeflogen, eine schnelle Aktion und weiter geht es. Dumm nur, daß ebendiese Romulus-Station vor langer Zeit die Überreste der Nostromo geborgen hat, samt kaputtem Android…und wir wissen ja seit dem ersten Alien, was es mit all dem fiesen Getier auf sich hat, welches nun in der Raumstation wieder zum Leben erweckt wird. In Windeseile ist diese alienverseucht, und so müssen die jungen Menschen um ihr Leben kämpfen, was, ganz klar, nicht allen gelingt.

Gucken oder nicht?

Kann man sich durchaus ansehen
 
Warum?

Während die letzten Beiträge von Ridley Scott eher nicht so gelungen, obgleich tricktechnisch vom feinsten gewesen sind, greift Regisseur Alvarez die Muster aus der ersten Geschichte wieder auf, verpackt sie in neues Gewand und versucht erst gar nicht, einen philosophischen Rahmen zu schaffen. Er konzentriert sich auf gruselige Szenen in der menschenleeren Raumstation, auf Androiden, die im Auftrag des fiesen Weyland-Konzerns unbedingt auf die Aliens Zugriff haben wollen. Dabei vernachlässigt er leider die restlichen Figuren, denn so hat man keinerlei Verbindung zu den Menschlein, die sind dem Betrachter allesamt egal. Alvarez macht das Beste daraus, ab dem Moment, wo der erste Facehugger zuschlägt, gibt es nur noch Vollgas, und dabei gelingen auch einige sehr spannende Sequenzen, in denen man an Aliengezücht vorbeischleichen oder dem Alienblut ausweichen muß…das wirkt dann fast so wie ein Videospiel, funktioniert aber ganz gut. Am Ende dann winkt eine Fortsetzung, alternativ kann man einfach auf Aliens-die Rückkehr umschwenken…es ist eh immer die gleiche Geschichte.

Die Note

Als Reboot durchaus gelungen, sehr nett auch einige im Film verwendete Computer, darstellerisch eher nix, dafür aber durchgehend spannend – nun ist es aber auch gut mit dem Alienkram, hierfür noch solide  8/10.

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