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Das Bond-Girl ist offensichtlich längst Geschichte, dazu quält uns diese Welt mit Mut zur Hässlichkeit. Jenes Mini-Universum ist generell ein Fragezeichen, die vielen Ungewissheiten betreffend den Schauplatz sind das Momentum des Drehbuchs. Allerdings bleibt das nur so lange spannend bis der Zuschauer den Regisseur enttarnen kann. Dieser hatte augenscheinlich den Wunsch das Psychogramms einer schwer gestörten Frau zu verfilmen, eine die mit Wahnvorstellungen ihre Familie terrorisiert und vergiftet. Da diese Szenerie vermutlich nur eine überschaubare Anzahl an Publikum lockt, wurde das Drama in einen Horrorfilm umgestrickt, bzw. Mystery mit Horror-Elementen. Der Genre-Formel entsprechend wurden auch ein paar generische Jump-Scares eingebaut, symptomatisch für Mittelmaß. Und so folgen wir Figuren, die wir nicht mögen, durch ihren surrealen Psychotrip mit einigen Richtungswechsel. Das hat immer mal einige interessante Aspekte, aber wie gesagt, ohne Sympathie und Mitfiebern mit irgendwelchen Figuren, schleppt man sich mehr oder weniger nur durch.

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