Zwei britische Schauspieler beschließen während des Corona-Lockdowns eine Hamlet-Aufführung zu veranstalten – und zwar im Onlinespiel „Grand Theft Auto“.
Das ist eine großartig verrückte Idee, die nahezu daran scheitert, dass im Spiel natürlich die meisten Player eher darauf aus sind, Krawall zu veranstalten als eine Theateraufführung. Schon die Auditions werden ständig von Schießereien und Polizeieinsätzen gestört. Doch irgendwie schaffen es die beiden, Avatare interessierter Laiendarsteller für ihr Vorhaben zu gewinnen und das Shakespearestück nahezu unfallfrei aufzuführen.
Letztlich ist der Film in seiner Umsetzung allerdings nicht ganz so faszinierend wie seine Idee. Anfangs ist das absurde Geschehen noch witzig und es gelingen den Spielern ein paar sehr schöne Visuals. Gerne hätte man jedoch etwas mehr über die Personen hinter den Avataren erfahren, über die Machart und das „Nachspiel“.
So schaut man die meiste Zeit einfach Fremden dabei zu, wie sie GTA spielen und dabei versuchen, eine Konversation aufrecht zu erhalten, ohne erschossen zu werden.