iHaveCNit: The Life Of Chuck (2025) – Mike Flanagan – Tobis
Deutscher Kinostart: 24.07.2025
gesehen am 25.08.2025
Arthouse-Kinos Frankfurt – Cinema – Studio – Reihe 3, Platz 1 – 13:45 Uhr
Die Welt steht inmitten vieler zeitgleich auftretender Katastrophen vor dem Ende. In einer amerikanischen Stadt sehen sich das ehemalige Ehepaar aus dem Lehrer Marty Anderson und der Krankenschwester Felicia Gordon gezwungen, die letzten Momente gemeinsam zu verbringen. Scheinbar stehen diese Katastrophen eng im Zusammenhang mit dem anstehenden Tod des in der Stadt sehr bekannten, beliebten und unscheinbaren Buchhalters Charles „Chuck“ Krantz.
Mit „The Life Of Chuck“ beende ich für mich den Kinomonat Juli 2025. Die Verfilmung eines Stephen-King-Stoffes sah für mich bei der ersten Berührung im Kino mit dem Trailer ganz interessant aus, so dass ich durchaus gespannt war, was mich hier erwarten sollte. „The Life Of Chuck“ ist ein sehr interessanter Film. Mit seiner Struktur in 3 Akte, die mit dem dritten Akt beginnen und mit dem ersten Akt enden und einer Erzählung, die den Film chronologisch rückwärts erzählt ist der Film relativ originell und ungewöhnlich. Ebenso ungewöhnlich, da die drei Akte für sich genommen auch alle etwas komplett anderes zu bieten haben. Von einem mysteriös anmutenden Endzeit-Katastrophenfilm über einen virtuos inszenierten Tanzfilm bishin zu einem Coming-Of-Age-Aspekt einer Biografie mit herzlichem Wohlfühlfaktor nimmt einen der Film auf eine interessante Reise mit, die einen das Leben und den Charakter des von Tom Hiddleston, Jacob Tremblay, Benjamin Pajak und Cody Flanagan gespielten „Chuck“ näher bringen als auch viel über das Leben, das Universum und philosophische Ansätze dazu enthalten. Das Problem inmitten vieler großartiger Ideen und Einzelmomente, die dieser Film zu bieten hat, hatte ich für mich persönlich das Problem, zum Einen nicht den passenden Zugang zum Film zu bekommen und auch ein gewisser Zusammenhang von allem hat sich für mich nicht so erschlossen genau wie der Einfluss, den „Chuck“ hier auf den Mikrokosmos der Stadt hat, in der der Film größtenteils spielt.
„The Life Of Chuck“ - My First Look – 7/10 Punkte