Handlung:
Eine kleine Schule im australischen Outback. Hier unterrichtet die Lehrerin Sally Jones (Rachel Ward) eine kleine Schulklasse. An einem, scheinbar normalen und alltäglichen Morgen, begegnet eines der Kinder einem maskierten Mann am Schulfenster. Der Mann bedroht das Kind mit einer Waffe und bevor Sally eingreifen kann, werden weitere Kinder, die sich im Freien aufhalten von maskierten und bewaffneten Männern überwältigt. Wie sich bald herausstellt handelt es sich um vier Verbrecher, die Sally mitsamt ihrer Klasse entführen. Sie stecken Sally und die Kinder in einen Bus und fahren mit ihnen in die Wälder. Während einer Pause, versucht Sally eines der Kinder zurückzulassen damit es Hilfe holen kann, doch ihr Hilfeversuch wird bemerkt und die Gangster schwören beim nächsten Fluchtversuch die Kinder zu töten.
Im Wald angekommen, zwingen sie ihre Opfer in eine Höhle zu klettern, den Eingang der Höhle verschließen sie mit einem Stein. Panik bricht aus, keiner weiß was die Verbrecher vorhaben und wie lange sie in der Höhle festgehalten werden sollen. Sally versucht einen Ausweg aus der riesigen Höhle zu finden, tatsächlich entdeckt sie einen kleinen See der eine Verbindung nach draußen bietet. Aus der Höhle befreit, macht sich Sally mit ihrer Klasse auf um Hilfe zu finden, doch der Weg zurück ist lange und es wird bereits dunkel. Während sie durch die Nacht marschieren kommen sie an einem Haus vorbei, voller Freude rufen sie nach den Bewohnern und Sally erzählt der Besitzerin des Hauses, dass sie überfallen und verschleppt wurden. Die Frau reagiert zunächst sehr ängstlich und steif, im Hindergrund taucht bereits einer der Verbrecher auf. Die scheinbare Hoffnung zerplatzt, Sally und die Kinder sind wieder in der Gewalt der Verbrecher, die sich auf ihrer Flucht vor der Polizei im Haus verschanzen.
Bei einem Streit mit dem Ehepaar erschießt einer der Gangster den Ehemann. Sally und die Kinder werden in die Scheune gesperrt, in der Scheune hören sie wie die Gangster beschließen, jede Stunde eines der Kinder zu töten. Sally und die Kinder haben ihre Hoffnung auf Rettung bereits aufgegeben, sie beschließen die Gangster zu überwältigen und zu fliehen. Bei dem Überfall auf einen der Entführer wird ein Kind verletzt, immerhin konnten sie eine Schrotflinte erbeuten. Auf der Flucht vor den anderen dreien, verschanzen sie sich in einer Höhle, anstatt davonzulaufen wollen sie den Kampf mit ihren Peinigern aufnehmen. Es werden Fallen gebaut, Speere und Pfeile angefertigt und gemeinsame Rachepläne geschmiedet. Der entscheidende Kampf kann beginnen. Nach und nach dezimieren sie ihre Angreifer und steigern sich in einen Rausch der Vergeltung.
Am nächsten Tag ist scheinbar alles beim alten. Sally sitzt mit ihrer Klasse im Freien, als einige Polizisten auftauchen, sie haben noch einige Fragen bezüglich der Entführung. Die Polizisten wollen wissen, woher einer der toten seine schweren Verstümmelungen herhat.
Sally verkündet dass sie an seinem Zustand keinerlei Interesse hat, sie haben schließlich viel durchgemacht und ihr Mitgefühl hält sich auch ansonsten sehr in Grenzen.
Ein absoluter Pluspunkt von "Fortress“ ist die straffe Erzählung und Herangehensweise der Geschichte, die der Atmosphäre zusätzlich zu gute kommt.
"Fortress, Sie kämpfen um ihr leben", ist ein überdurchschnittlicher Actionfilm der Achtzigerjahre. Handlung, Schauplätze und Charaktere heben sich deutlich vom einerlei gängiger Produkte ab, ohne dabei kitschig oder sentimental zu werden. Die Schauspieler, die zu einem großen Teil aus Kindern bestehen, machen ihre Sache ziemlich gut - keines der Kinder wirkt sonderlich nervig, oder hat eine zu stereotype Charakterzeichnung.
Der Showdown hält einige Überraschungen parat und wirkt durch die konsequente Vorgehensweise angemessen hart und spannend.
Fortress ist eine echte Empfehlung, mit der einzigen Einschränkung, dass "FORTRESS" bislang noch nicht auf DVD erschienen ist und man so auf das alte Videotape greifen muss.