Noah und seine Freunde entdecken während der Sommerferien in ihrer kleinen Stadt eine düstere, unerklärliche Macht, die ihren unbeschwerten Sommerspaß zu zerstören droht. Gemeinsam müssen sie sich dieser dunklen Gefahr stellen und entdecken dabei, dass wahre Freundschaft und Teamarbeit die stärksten Waffen gegen das geheimnisvolle Unbekannte sind. Tatkräftige Unterstützung bekommen sie vom pensionierten Polizisten Gene Carruthers. Zusammen erleben sie ein wahrlich monströses Abenteuer, in dem sie versuchen, ihre Heimat vor dieser mysteriösen und zerstörerischen Kraft zu retten!
An dieser launigen Zusammenfassung erkennt man gleich womit es der Zuschauer zu tun bekommt. Hier gibt es nicht viel Blut zu sehen und im Laufe des Films habe ich mich schon gefragt, ob nicht so gar eine FSK 6 Freigabe angemessen gewesen wäre, denn jeder Harry Potter Streifen ist gruseliger.
Trotzdem kann man MONSTER SUMMER keine schlechte Bewertung geben – dafür ist er einfach zu liebevoll gemacht und Kids, die die Helden sind, wie in SUMMER OF 84 oder STRANGER THINGS, sieht man einfach immer wieder gerne im Kampf gegen das vermeintlich Böse, auch wenn dieser Film ausnahmsweise mal in den 90er Jahren spielt.
Nach dem Cover könnte man meinen, dass Mel Gibson nur eine ganz kleine Rolle hat – dem ist aber nicht so, denn er bekommt hier überraschend viel Screentime. Im Gegensatz zu Altstar Lorraine Bracco, deren Auftritte zwar dosierter, aber durchaus prägnant sind.
Mason Thomas startet ja im Moment eh groß durch mit dem neuen DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT und war auch schon vor einigen Jahren in BLACK PHONE zu sehen. Der dürfte der neue Jugendstar werden, zumal er gerade erst 18 Jahre alt geworden ist.
Natürlich ist das, wie bereits oben erwähnt kein Horrorstreifen (ich glaube wenn ich mich recht erinnere stirbt kein einziger Mensch! in dem Film), sondern eher Familienunterhaltung – wenn man mit dieser Prämisse an MONSTER SUMMER heran geht, wird man wirklich charmant unterhalten.
6,6