Schon in den ersten Minuten erinnert man sich an den 90er-Klassiker "Herkules und die Sandlot-Kids", wenn eine Gruppe Teenies den Eigenbrötler hinter dem Zaun beobachten, über den so manch schaurige Geschichte erzählt wird. Schon im nächsten Moment taucht eines der damaligen Kids in einer Nebenrolle auf. Schöne Referenz! Das wars dann aber auch schon. Mit dem Film von damals hat der Film dann recht wenig gemein.
In diesem Jugendfilm geht es um einen Teenie, der sich berufen fühlt, seltsamen Ereignissen in seiner Kleinstadt nachzugehen und erhält dabei die Hilfe besagten Eigenbrötlers, der eigentlich recht nett ist. Man kommt auf die Spur einer Hexe und natürlich wird den beiden kein Wort geglaubt.
Es gibt zwar hübsche Bilder vom Ferienort Marthas Vineyard, die Regie allerdings ist nicht sonderlich gut. Der Storyverlauf ist recht holprig, es gibt keine Überraschungen oder auch echte Spannung. Sprühte "Herkules" damals vor Charme, so kann man davon rein gar nichts entdecken. Und so plätschert alles vor sich hin bis der Spuk vorbei ist. Da hatte ich mir ein wenig mehr erwartet....